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gerichtliches Verfahren

Im arbeitsgerichtlichen Verfahren schließt sich nach dem Eingang einer Klage oder einer Antragsschrift regelmäßig eine so genannte Güteverhandlung an. Diese findet vor der/dem Kammervorsitzenden allein statt und dient dazu, eine gütliche Lösung im Rechtsstreit zu finden. Gelingt dies, wird zwischen den Parteien oder Beteiligten ein Vergleich geschlossen. Scheitert das Güteverfahren, wird ein Termin zur streitigen Verhandlung anberaumt. Dieser findet vor der Kammer - also unter Heranziehung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter - statt. Auch in der Kammerverhandlung wird in aller Regel seitens des Gerichts ein Vorschlag zur gütlichen Beilegung des Rechtsstreits unterbreitet. Wird diesem nicht gefolgt, ist eine Entscheidung (Urteil oder Beschluss) zu treffen. Hiergegen kann - bis auf wenige Ausnahmen - Rechtsmittel zum Landesarbeitsgericht eingelegt werden.